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Worte und Sinnsprüche

Trauer - Schmerz - Klage

Schmerz und Trauer finden ihren Ausdruck in der Klage: Klage über den Verlust des lieben Menschen; Klage, dass Gott so fern scheint und nicht geholfen hat. Christen richten sich in ihren Klagen an Gott; sie bedrängen ihn, klagen ihn an - und haben so in ihrer Trostlosigkeit ein Gegenüber.

  • Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir. Nach dir schmachtet mein Leib wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser. (Ps 63,2)
  • Du, o Herr, hast ihn/sie uns geliehen und er/sie war unsere Freude.
  • Du, o Herr, hast ihn/sie uns genommen und wir geben ihn/sie dir zurück - ohne Murren - aber das Herz ist voll Wehmut. (Hieronymus)
  • Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir, ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt. (Augustinus)
  • Werde an Gottes Herzen nicht irre, wenn du auch einmal seine Hand nicht verstehst. (E.Frommel)
  • Wir wollen nicht trauern, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir ihn gehabt haben, ja, auch jetzt noch besitzen, denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.
  • Herr, dein Wille geschehe, auch wenn ich ihn nicht verstehe.
  • Nicht verloren, nur vorausgegangen.
  • Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen. Der Name des Herrn sein gelobt.

Hoffnung und Auferstehung

Schmerz, Trauer und Tod sollen nicht das letzte Wort haben über das Leben eines Menschen. Im christlichen Glauben finden Menschen Kraft und Hoffnung - im Sterben und darüber hinaus. Das Leben ist nicht sinnlos, weil es zu Ende geht; menschliches Leben ist sinnvoll, weil es in Gottes Hand getragen und gehalten ist - im Leben, im Sterben und darüber hinaus.

  • Auch wenn mein Leib und mein Herz verschmachten, Gott ist der Fels meines Herzens und mein Anteil auf ewig. (Ps 73,26)
  • Ich will dir danken, Herr, mein Gott, aus ganzem Herzen, will deinen Namen ehren immer und ewig. Du hast mich den Tiefen des Totenreichs entrissen. Denn groß ist über mir deine Huld. (Ps 86,12-13)
  • Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir all deine Schuld vergibt und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt. (Ps 103,2-4)
  • Gott ist nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden. (Mt 22,32)
  • Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben. (Lk 12,32)
  • Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat. (Joh 3,16)
  • Die Stunde kommt, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben. (Joh 5,25)
  • Ich sage Euch: Wer glaubt, hat das ewige Leben. (Joh 6,47)
  • Ich bin die Auferstehung und das ewige Leben: Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. (Joh 11,25)
  • Gott hat den Herrn auferweckt; er wird durch seine Macht auch uns auferwecken. (1Kor 6,14)
  • Wir haben hier keine Stadt, die bleibt, sondern wir suchen die künftige. (Hebr 13,14)
  • Der auf dem Thron saß, sprach: Neu mache ich alles. (Offb 21,5)
  • Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja. (aus der Liturgie zum Ostersonntag)
  • Ihr aber, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe, sondern auf das, welches ich beginne. (Augustinus)
  • Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes Ganzen, dessen andere Seite Auferstehung heißt. (Romano Guardini)
  • Ich bin die Auferstehung und das Leben. (Joh 11,25)

Lebensgeschichte und Lebensbilanz

Wenn ein Mensch gestorben ist, denken wir gerade an das, was wir mit ihm verbinden, an die gemeinsame Geschichte. Im christlichen Glauben finden Menschen eine Lebensdeutung, ein Verständnis ihres Lebens. Sie begreifen, dass Gottes Wirken immer wieder in unserer menschlichen Lebensgeschichte zu ahnen und zu spüren ist.

  • Ich werde nicht sterben, sondern leben, um die Taten des Herrn zu verkünden. (Ps 118,17)
  • Du bist ein guter und treuer Diener. Du hast das wenige zuverlässig verwaltet, ich will dir viel anvertrauen. Komm, nimm teil am Festmahl deines Herrn! (Mt 25,21)
  • Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis gehen, sondern er wird das Licht des Lebens haben. (Joh 8,12)
  • Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. (Joh 10,10)
  • Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt alles allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.(Joh 12,24)
  • Denn für mich ist Christus das Leben und Sterben Gewinn. (Phil 1,21)
  • Wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit. (1 Joh 2,17)
  • Du bist die Ruhe nach der Arbeit und Mühen, du bist das Leben nach dem Tod, Herr, gib ihnen deinen Frieden! (Totenliturgie)
  • Sei getreu bis in den Tod, und ich will dir die Krone des ewigen Lebens geben. (Offb 2,10)
  • Nun aber bleiben: Glaube, Hoffnung, Liebe. (1 Kor 13,13)
  • Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. (Röm 14,8)
  • Trauert nicht wie die anderen, die keine Hoffnung haben. (1 Thess 4,13)
  • Er wird jede Träne aus ihren Augen wischen: Der Tod wird nicht mehr sein, nicht Trauer noch Klage, noch Mühsal. Denn die alte Welt ist vergangen. (Offb 21,4)
  • Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott. (Augustinus)

Trost und Zuspruch

Wenn ein Mensch gestorben ist, dann bricht vieles von der Welt zusammen, in der Sie als Angehörige und Freunde bisher gelebt haben. Im christlichen Glauben finden Menschen den Trost, dass sie gehalten und getragen sind von einem, der größer ist als sie selbst, von Gott. Dies gibt Kraft zum Aushalten, Durchhalten der Trauer - und zum Weitergehen.

  • In deinen Händen leg' ich voll Vertrauen meinen Geist; du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott. (Ps 31,6)
  • Ich bleibe immer bei dir, du hälst mich an meiner Rechten. Du leitest mich nach deinem Ratschluss und nimmst mich am Ende auf in Herrlichkeit. (Ps 73,23-24)
  • Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. (Ps 126,5)
  • Kann denn eine Frau ihr Kind vergessen, eine Mutter ihren eigenen Sohn? Und selbst, wenn sie ihr Kind vergessen würde: Ich vergesse dich nicht. (Jes 49,15)
  • Selig sind die Trauernden, sie werden getröstet werden. (Mt 5,4)
  • Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist. (Lk 23,46)
  • Trauert nicht wie die anderen, die keine Hoffnung haben. (1 Thess 4,13)
  • Er wird jede Träne aus ihren Augen wischen: Der Tod wird nicht mehr sein, nicht Trauer noch Klage, noch Mühsal. Denn die alte Welt ist vergangen. (Offb 21,4)
  • Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott. (Augustinus)
  • Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen, und ganz gewiß an jedem neuen Tag. (Dietrich Bonhoeffer)
  • Ob wir leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. (Röm 14,9)
  • Ich geh hin, euch eine Wohnung zu bereiten. (Joh 14,2)